Tipps für den Praxisalltag | 16.09.2022

Has(s)t Du Töne

Die richtige Akustik in einer Praxis ist von entscheidender Bedeutung für einen reibungslosen Praxisalltag. Und das gleich aus mehreren Gründen: Ist der Geräuschpegel zu hoch, ist das nicht nur belastend für Ihre Patienten. Auch für Ihre Mitarbeiter bedeutet Lärm Stress und nicht zuletzt können auch Sie in einem ruhigen Umfeld entspannter und konzentrierter arbeiten.
Darüber hinaus spielt das Thema Diskretion und Datenschutz eine wesentliche Rolle. Keinesfalls dürfen Arzt/Therapeut-Patient-Gespräche durch wartende Patienten mitgehört werden. Selbst die telefonische Terminvereinbarung am Empfang offenbart oft schützenswerte Daten, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind.
Um den Schallschutz in Ihrer Praxis zu optimieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten.
Idealerweise haben Sie ein separates Wartezimmer mit Tür – so kann am Empfang ungestörter gesprochen werden. Platzieren Sie wartende Patienten nicht vor Behandlungsräumen, sollten Ihre Türen nicht schalldicht schließen oder der Gang zum Empfang hin offen sein.
Außerdem können Sie durch Decken- oder Wandelemente den Geräuschpegel reduzieren. Diese Akustikelemente absorbieren die Schallwellen und sorgen so für mehr Ruhe. Hierfür gibt es zahlreiche Anbieter, die unterschiedlichste – zur Optik Ihrer Praxis passende – Elemente anbieten. Von Teppichen ist nicht nur aus hygienischen Gründen eher abzuraten. Meist schlucken diese weniger Schall als erhofft. Auch Raumtrenner oder Pflanzen können helfen. Mittlerweile gibt es sogar Anbieter schallschluckender Büro-/Praxismöbel!
Für ein optimale Ergebnis gibt es spezielle Akustikberater, die die Gegebenheiten in Ihrer Praxis genau prüfen und entsprechende Empfehlungen zusammenstellen – insbesondere in großen Praxen, vor Eröffnung oder bei der Planung von Umbaumaßnahmen macht dieser Service sicherlich Sinn. Spätere Nachbesserungen sind meist schwieriger und damit kostenintensiver umzusetzen.

Gehen Sie achtsam durch Ihre Praxisräume und sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und gegebenenfalls auch mit Ihren Patienten, um Schallschutzprobleme zu identifizieren und entsprechend gegensteuern zu können.

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