GOÄ-Infothek | 17.06.2019

Privatabrechnung Balneophototherapie

Die Balneophototherapie gilt seit 2008 als „Anerkannte Untersuchungs- und Behandlungsmethode" in der vertragsärztlichen Versorgung.

Worauf Sie bei der Berechnung achten sollten:

  • Es ist eine Behandlungshäufigkeit von 3-5 Anwendungen pro Woche anzustreben.
  • Jedoch ist, in Bezug auf den Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses, die Behandlung auf höchstens 35 Einzelanwendungen pro Behandlungszyklus beschränkt.
  • Ein neuer Behandlungszyklus kann frühestens 6 Monate nach Abschluss eines vorherigen Behandlungszyklus beginnen.
  • Die Balneophototherapie kann als Fotosoletherapie oder als Bade-PUVA erbracht werden.

Der Vorstand der Bundesärztekammer sieht im Hinblick auf die Bewertung im EBM (Nr. 10350, 398 Punkte) die Ziffer 566 analog GOÄ (§ 6 Abs. 2 GOÄ) mit einem Punktwert von 500 als angemessen an.

 

Die Ziffer 566 analog kann einmal pro Behandlungstag berechnet werden.

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