Krankenversicherte Patienten aus dem Ausland – richtig abrechnen

Zuletzt geändert am 27.07.2022

Für die ärztliche Behandlung von Patienten, die im Ausland krankenversichert sind und während ihres Aufenthalts in Deutschland erkranken, bestehen je nach Herkunftsland bzw. Aufenthaltszweck des jeweiligen Patienten unterschiedliche Abrechnungsmodalitäten:

  • Europäische Krankenversicherungskarte: Patienten aus den Staaten der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz
  • Nationaler Anspruchsnachweis: Patienten aus Staaten mit bilateralem Abkommen über Soziale Sicherheit
  • Vergütung nach GOÄ: Patienten, die keinen beziehungsweise nicht den richtigen Anspruchsnachweis vorlegen

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 Europäische Krankenversicherungs-
karte
Nationaler AnspruchsnachweisVergütung nach GOÄ
Vor der Behandlung ...... werden eine gültige Versichertenkarte oder eine provisorische Ersatzbescheinigung sowie ein Identitätsnachweis z. B. Reisepass oder Personalausweis benötigt.... muss ein nationaler Anspruchsnachweis der gewählten deutschen Krankenkasse vorgelegt werden.

Daten erfassen laut Anspruchsnachweis.
... muss der Patient darüber informiert werden, dass das Arzthonorar auf Basis der GOÄ zunächst privat zu bezahlen ist und Arznei-, Heilund Hilfsmittel nur auf Privatrezept verordnet werden.
SchwellenwertAbrechnung über KV (nur wenn Kassenzulassung vorhanden ist!) nach Regelung des ErsatzverfahrensPrüfung auf Dringlichkeit der Behandlung

Eingeschränkten Leistungsumfang beachten

Nur Behandlungen durchführen, die unaufschiebbar sind z. B. Dialyse.
Wenn ein gültiger Anspruchsnachweis bis zum Ende des Quartals nachgereicht wird, wird das Honorar zurückerstattet.

Medas Tipp ...

Vergessen Sie nicht, eine Kopie der Europäischen Krankenversicherungskarte oder von der provisorischen Ersatzbescheinigung zu machen und mit Datum sowie Ihrer Unterschrift und Stempel zu versehen.

Sie haben Fragen zu unseren Leistungen? Wir beraten Sie gerne!

Sylvia Hanauer

+49 89 14310-215
sylvia.hanauer@medas.de

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